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Register 'Quelle'

Thomas Gade

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Im Register 'Quelle' sind Einstellungen für das Eingabegerät, die gewünschte Auflösung, die Art der Aufgabe (Datei speichern, direkt drucken/kopieren, Profilierung des Scanners, des Druckers und eines Films und vieles mehr).

Funktion

Hier wird festgelegt, welche Aufgabe zu erfüllen ist. Die Angaben sprechen für sich.

- Als Datei speichern
- Kopieren
- Scanner-Profil erstellen
- Drucker-Profil erstellen
- Film-Profil erstellen
- IT8-Target herstellen


Quelle

An einem Computer können mehrere Bildeinlesegeräte angeschlossen sein. VueScan zeigt alle eingeschalteten und korrekt installierten Scanner in einer Liste an. Man wählt das zu benutzende Gerät.

Zudem kann VueScan Dateien auf Datenträgern verarbeiten. Wählt man bei 'Source' die Einstellung 'File', kann eine Datei gewählt werden. Diese Datei kann eine TIFF-Datei von einem früheren Scan sein, sowie eine JPEG- oder TIFF-Datei von einer Digitalkamera oder eine Rohdatei.

Im Register 'Output' bietet VueScan die Möglichkeit, Rohdaten eines Scans zu speichern. Diese lassen sich erneut aufrufen und mit den VueScan-Funktionen bearbeiten. Mit dieser Funktion können Rohdateien so verarbeitet werden, als kämen sie direkt vom Scanner.

Ist kein Scanner angeschlossen, wird statt 'Source' automatisch 'File' angezeigt.

Dateien

Feld zur Auswahl einer Datei, die mit VueScan gelesen werden soll. Gespeicherte Dateien werden wie Daten aus einem Scanner behandelt. Einstellungen wie Vorschau, Auflösung und Zuschnitt funktionieren wie gewohnt.

Modus

Einige Scanner können transparente und nicht transparente Vorlagen scannen. Film und Folien werden anders verarbeitet als Aufsichtsvorlagen (Fotos, Drucke usw.). Diese Einstellung legt das fest.

Einige Scanner erkennen dies automatisch, bei anderen muss es manuell eingestellt werden.

VueScan verwendet diese Einstellung für zwei Dinge:
1) Bestimmung, ob die Daten von einer reflektierenden oder transparenten Vorlage stammen (die Einstellung 'Quelle|Vorlage' wird automatisch angepasst).
2) Bestimmung des Farbraums der Scan-Daten.

Beim Arbeiten mit gespeicherten Dateien muss die ursprüngliche Quelle angegeben werden. Ist der Scanner bekannt, sollte er gewählt werden. Andernfalls wählt man 'Transparency' für durchleuchtete Vorlagen oder 'Flatbed' für reflektierende Vorlagen.

Vorlage

Auswahl des zu scannenden Materials. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen reflektierenden und transparenten Vorlagen.

Typische Optionen:
• Farbfoto
• Schwarzweissfoto
• Strichzeichnung
• Text
• Zeitschrift
• Zeitung

• Farbnegative
• Schwarzweissnegative
• Dias

Reflektierende Vorlagen

Hier wird festgelegt, ob es sich um Farb- oder Schwarzweißmaterial handelt und ob es kontinuierliche Tonwerte (Fotos) oder Raster (Zeitschriften/Zeitungen) sind. Bei Zeitungen/Zeitschriften wird automatisch ein Entrasterungsfilter verwendet.

Transparente Vorlagen

Dazu gehören Filme, Folien und Glasplatten. Es wird zwischen Schwarzweißfilm, Dias und Farbnegativen unterschieden.

Unterschiedliche Filme haben unterschiedliche Eigenschaften. VueScan berücksichtigt dies über Filmprofile (Register 'Color'). Ohne Profil ('Image') bleiben Unterschiede sichtbar.

Qualität

Diese Einstellung erscheint, wenn automatisch gescannt wird. Bei 'Auto' wird eine passende Auflösung gewählt.

Für Archivzwecke empfiehlt sich die höchste optische Auflösung des Scanners.

dpi Entrasterung

Wird bei Zeitungen/Zeitschriften verwendet. Standardwert 75 ist meist ausreichend, feinere Raster benötigen ggf. höhere Werte.

Mikrofilm Zoom

Gibt an, wie stark vergrößert werden muss. Typische Werte liegen zwischen 8 und 14.

Vorlagengröße

Bei 'Auto' wird der gesamte Scanbereich verwendet. Alternativ kann eine feste Größe gewählt werden.

Bits pro Pixel

Bestimmt die Farbtiefe (1, 8 oder 16 Bit pro Kanal). Für hochwertige Ergebnisse empfiehlt sich:
– 16 Bit Graustufen
– 48 Bit RGB

64 Bit RGBI beinhaltet zusätzlich den Infrarotkanal zur Staub- und Kratzererkennung.

Schwarzweiss aus Farbkanal

Bestimmt, aus welchem Farbkanal das Graustufenbild erzeugt wird. Der grüne Kanal wird meist automatisch verwendet.

Bildstapel scannen

Ermöglicht das Scannen mehrerer Bilder in einem Durchgang. Mit 'List' kann eine Auswahl definiert werden.

Das Deaktivieren während eines laufenden Vorgangs ist sinnvoller als 'Abort', da so keine fehlerhaften Dateien entstehen.

Gespeicherte Dateien können ebenfalls im Batch verarbeitet werden.

Scan- / Dateienliste

Hier wird festgelegt, welche Bilder verarbeitet werden (z.B. 1-3 oder 1,3,5-7).

Zusätzlich können Rotationen angegeben werden:
N = keine
L = links
R = rechts
F = 180°
D = automatisch

Bildnummer

Wird verwendet, um gezielt einzelne Bilder auszuwählen oder bei Filmhaltern zu positionieren.

Einzelbild-Verschiebung

Dient zur Feinjustierung der Filmposition im Scanner.

Einzelbild-Abstand

Definiert den Abstand zwischen Bildern (meist in mm).

Vorschau-Auflösung

'Auto' erzeugt ca. 1 Megapixel Vorschauen. Niedrigere Werte sparen Zeit.

Scan-Auflösung

Legt die endgültige Auflösung fest. 'Auto' basiert auf Qualitätseinstellungen.

Drehung

90° rechts/links oder 180° Drehung möglich.

Spiegeln

Spiegelt das Bild horizontal.

Autofokus

Legt fest, wann fokussiert wird (Preview, Scan oder immer).

Automatisch scannen / speichern / drucken

Automatisiert Arbeitsabläufe nach Vorschau oder Scan.

Automatisches Ausschalten der Lichtquelle

Steuert das Verhalten der Scannerbeleuchtung.

Automatischer Auswurf

Legt fest, wann Vorlagen ausgeworfen werden.

Anzahl der Messungen (Multi-Sampling)

Reduziert Bildrauschen durch mehrfaches Messen desselben Pixels.

Anzahl der Scanvorgänge (Multi-Pass)

Mehrere vollständige Scans werden gemittelt. Kann Qualität verbessern, ist aber langsamer.

Kornreduzierung

Reduziert Filmkorn durch diffuses Licht (scannerabhängig).

Vorschaubild als Scan nutzen

Erzeugt das Endbild direkt aus der Vorschau.

Mehrfachbelichtung

Verbessert Details in dunklen Bereichen durch mehrere Belichtungen.

Belichtung fest einstellen

Fixiert Belichtungswerte für Serienaufnahmen.

RGB/Infrarot-Belichtung

Manuelle Anpassung der Belichtungszeit (selten nötig).

Rot / Grün / Blau - Verstärkung

Feinsteuerung der Farbkanäle (scannerabhängig).

Farbe der Filmmaskierung speichern

Speichert die Farbmaske von Negativfilm.

Bildfarbe speichern

Überträgt Farb- und Helligkeitseinstellungen auf weitere Bilder.



Inhaltsverzeichnis:


Allgemein

Funktionen

Kalibrierung

Scannen Schwarzweißfilm

Scannen Farbnegativ

Scannen Dias

Filmtyp identifizieren


Register

Quelle

Zuschnitt

Filter

Farbe

Ergebnis

Einstellungen


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