Register 'Quelle'
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Im Register 'Quelle' sind Einstellungen für das Eingabegerät, die gewünschte Auflösung, die Art der Aufgabe (Datei speichern, direkt drucken/kopieren, Profilierung des Scanners, des Druckers und eines Films und vieles mehr).
Funktion
Hier wird festgelegt, welche Aufgabe zu erfüllen ist. Die Angaben sprechen für sich.
- Als Datei speichern
- Kopieren
- Scanner-Profil erstellen
- Drucker-Profil erstellen
- Film-Profil erstellen
- IT8-Target herstellen
Quelle
An einem Computer können mehrere Bildeinlesegeräte angeschlossen sein. VueScan zeigt alle eingeschalteten und korrekt installierten Scanner in einer Liste an. Man wählt das zu benutzende Gerät.
Zudem kann VueScan Dateien auf Datenträgern verarbeiten. Wählt man bei 'Source' die Einstellung 'File', kann eine Datei gewählt werden. Diese Datei kann eine TIFF-Datei von einem früheren Scan sein, sowie eine JPEG- oder TIFF-Datei von einer Digitalkamera oder eine Rohdatei.
Im Register 'Output' bietet VueScan die Möglichkeit, Rohdaten eines Scans zu speichern. Diese lassen sich erneut aufrufen und mit den VueScan-Funktionen bearbeiten. Mit dieser Funktion können Rohdateien so verarbeitet werden, als kämen sie direkt vom Scanner.
Ist kein Scanner angeschlossen, wird statt 'Source' automatisch 'File' angezeigt.
Dateien
Feld zur Auswahl einer Datei, die mit VueScan gelesen werden soll. Gespeicherte Dateien werden wie Daten aus einem Scanner behandelt. Einstellungen wie Vorschau, Auflösung und Zuschnitt funktionieren wie gewohnt.
Modus
Einige Scanner können transparente und nicht transparente Vorlagen scannen. Film und Folien werden anders verarbeitet als Aufsichtsvorlagen (Fotos, Drucke usw.). Diese Einstellung legt das fest.
Einige Scanner erkennen dies automatisch, bei anderen muss es manuell eingestellt werden.
VueScan verwendet diese Einstellung für zwei Dinge:
1) Bestimmung, ob die Daten von einer reflektierenden oder transparenten Vorlage stammen (die Einstellung 'Quelle|Vorlage' wird automatisch angepasst).
2) Bestimmung des Farbraums der Scan-Daten.
Beim Arbeiten mit gespeicherten Dateien muss die ursprüngliche Quelle angegeben werden. Ist der Scanner bekannt, sollte er gewählt werden. Andernfalls wählt man 'Transparency' für durchleuchtete Vorlagen oder 'Flatbed' für reflektierende Vorlagen.
Vorlage
Auswahl des zu scannenden Materials. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen reflektierenden und transparenten Vorlagen.
Typische Optionen:
• Farbfoto
• Schwarzweissfoto
• Strichzeichnung
• Text
• Zeitschrift
• Zeitung
• Farbnegative
• Schwarzweissnegative
• Dias
Reflektierende Vorlagen
Hier wird festgelegt, ob es sich um Farb- oder Schwarzweißmaterial handelt und ob es kontinuierliche Tonwerte (Fotos) oder Raster (Zeitschriften/Zeitungen) sind. Bei Zeitungen/Zeitschriften wird automatisch ein Entrasterungsfilter verwendet.
Transparente Vorlagen
Dazu gehören Filme, Folien und Glasplatten. Es wird zwischen Schwarzweißfilm, Dias und Farbnegativen unterschieden.
Unterschiedliche Filme haben unterschiedliche Eigenschaften. VueScan berücksichtigt dies über Filmprofile (Register 'Color'). Ohne Profil ('Image') bleiben Unterschiede sichtbar.
Qualität
Diese Einstellung erscheint, wenn automatisch gescannt wird. Bei 'Auto' wird eine passende Auflösung gewählt.
Für Archivzwecke empfiehlt sich die höchste optische Auflösung des Scanners.
dpi Entrasterung
Wird bei Zeitungen/Zeitschriften verwendet. Standardwert 75 ist meist ausreichend, feinere Raster benötigen ggf. höhere Werte.
Mikrofilm Zoom
Gibt an, wie stark vergrößert werden muss. Typische Werte liegen zwischen 8 und 14.
Vorlagengröße
Bei 'Auto' wird der gesamte Scanbereich verwendet. Alternativ kann eine feste Größe gewählt werden.
Bits pro Pixel
Bestimmt die Farbtiefe (1, 8 oder 16 Bit pro Kanal). Für hochwertige Ergebnisse empfiehlt sich:
– 16 Bit Graustufen
– 48 Bit RGB
64 Bit RGBI beinhaltet zusätzlich den Infrarotkanal zur Staub- und Kratzererkennung.
Schwarzweiss aus Farbkanal
Bestimmt, aus welchem Farbkanal das Graustufenbild erzeugt wird. Der grüne Kanal wird meist automatisch verwendet.
Bildstapel scannen
Ermöglicht das Scannen mehrerer Bilder in einem Durchgang. Mit 'List' kann eine Auswahl definiert werden.
Das Deaktivieren während eines laufenden Vorgangs ist sinnvoller als 'Abort', da so keine fehlerhaften Dateien entstehen.
Gespeicherte Dateien können ebenfalls im Batch verarbeitet werden.
Scan- / Dateienliste
Hier wird festgelegt, welche Bilder verarbeitet werden (z.B. 1-3 oder 1,3,5-7).
Zusätzlich können Rotationen angegeben werden:
N = keine
L = links
R = rechts
F = 180°
D = automatisch
Bildnummer
Wird verwendet, um gezielt einzelne Bilder auszuwählen oder bei Filmhaltern zu positionieren.
Einzelbild-Verschiebung
Dient zur Feinjustierung der Filmposition im Scanner.
Einzelbild-Abstand
Definiert den Abstand zwischen Bildern (meist in mm).
Vorschau-Auflösung
'Auto' erzeugt ca. 1 Megapixel Vorschauen. Niedrigere Werte sparen Zeit.
Scan-Auflösung
Legt die endgültige Auflösung fest. 'Auto' basiert auf Qualitätseinstellungen.
Drehung
90° rechts/links oder 180° Drehung möglich.
Spiegeln
Spiegelt das Bild horizontal.
Autofokus
Legt fest, wann fokussiert wird (Preview, Scan oder immer).
Automatisch scannen / speichern / drucken
Automatisiert Arbeitsabläufe nach Vorschau oder Scan.
Automatisches Ausschalten der Lichtquelle
Steuert das Verhalten der Scannerbeleuchtung.
Automatischer Auswurf
Legt fest, wann Vorlagen ausgeworfen werden.
Anzahl der Messungen (Multi-Sampling)
Reduziert Bildrauschen durch mehrfaches Messen desselben Pixels.
Anzahl der Scanvorgänge (Multi-Pass)
Mehrere vollständige Scans werden gemittelt. Kann Qualität verbessern, ist aber langsamer.
Kornreduzierung
Reduziert Filmkorn durch diffuses Licht (scannerabhängig).
Vorschaubild als Scan nutzen
Erzeugt das Endbild direkt aus der Vorschau.
Mehrfachbelichtung
Verbessert Details in dunklen Bereichen durch mehrere Belichtungen.
Belichtung fest einstellen
Fixiert Belichtungswerte für Serienaufnahmen.
RGB/Infrarot-Belichtung
Manuelle Anpassung der Belichtungszeit (selten nötig).
Rot / Grün / Blau - Verstärkung
Feinsteuerung der Farbkanäle (scannerabhängig).
Farbe der Filmmaskierung speichern
Speichert die Farbmaske von Negativfilm.
Bildfarbe speichern
Überträgt Farb- und Helligkeitseinstellungen auf weitere Bilder.
Inhaltsverzeichnis:
Allgemein
FunktionenKalibrierung
Scannen Schwarzweißfilm
Scannen Farbnegativ
Scannen Dias
Filmtyp identifizieren
Register
QuelleZuschnitt
Filter
Farbe
Ergebnis
Einstellungen
© Thomas Gade | photoinfos.com | ISSN 3054-4769 (Online). Unsere Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung ist nur mit schriftlicher Erlaubnis des Verfassers gestattet und stets honorarpflichtig.